tricoma2DATEV

Die Finanzbuchhaltung stellt Onlinehändler immer wieder vor Herausforderungen. Zuletzt hat die Einführung des OSS-Verfahrens einige Änderungen für die Buchhaltung von Unternehmen im Onlinehandel mit sich gebracht. Umso wichtiger ist es für Onlinehändler, bei der FIBU unterstützt zu werden. Für Tricoma stellt JERA dazu die Schnittstelle Tricoma 2 DATEV zur Verfügung.

Eine korrekte Finanzbuchhaltung (FIBU) ist wichtig. Doch gerade im Onlinehandel ist die FIBU oft ein schwieriges Thema. Vor allem, wenn Onlinehändler nicht nur im eigenen Onlineshop, sondern ebenso auf Marktplätzen verkaufen. Denn die Finanzbuchhaltung gehört in der Regel nicht zu den Kernkompetenzen von kleineren Onlinehändlern. Händlern, die für ihren eCommerceHandel auf das System von Tricoma setzen, stellt JERA nun die passende Schnittstelle Tricoma 2 DATEV bereit. Mit der JERA-Schnittstelle können Onlinehändler die Buchhaltung deutlich vereinfachen.

Einfacher Onlinehandel mit Tricoma und JERA

Tricoma bietet Händlern die Basis für den Verkauf im Onlinehandel: Ein Onlineshopsystem, ein Warenwirtschaftssystem, CRM, CMS und mehr. Mit dem Fulfillment-Anbieter Tricoma nutzen Händler somit ein Ökosystem für ihren gesamten Onlinehandel. JERA erweitert die Funktionen von Tricoma mit der FIBU-Schnittstelle Tricoma 2 DATEV um eine einfache und korrekte Finanzbuchhaltung.

Über die Schnittstelle Tricoma 2 DATEV können Händler die für die Buchhaltung wichtigen Buchungen und Belege komfortabel per API herunterladen. Tricoma ermöglicht Händlern letztlich den Onlinehandel auf verschiedenen Verkaufsplattformen durch entsprechende eigene Schnittstellen. Tricoma 2 DATEV liefert wiederum seinerseits die passenden Schnittstellen für den Zahlungsabgleich mit den  jeweiligen Verkaufs- und Payment-Plattformen, die Tricoma unterstützt. 

Datenabgleich ohne Mehraufwand

Die zur Verfügung gestellten Tricoma 2 DATEV-Schnittstellen bieten Onlinehändlern verschiedene Möglichkeiten des Zahlungsabgleichs. Abhängig von der Verkaufsplattform ist dieser berichtsbasiert oder wird per API vorgenommen. Tricoma 2 DATEV bietet aktuell fünf Schnittstellen für Verkaufsplattformen und Zahlungsarten: Für Amazon, PayPal, eBay, Kaufland und stripe. 

Berichtsbasierter Zahlungsabgleich bei Amazon, Kaufland und stripe

Der Zahlungsabgleich erfolgt sowohl bei Amazon als auch Kaufland und stripe berichtsbasiert. Die Auszahlungsberichte können vom Händler manuell heruntergeladen und in die entsprechende Schnittstelle innerhalb der Tricoma 2 DATEV-Software eingelesen werden. Verkauft ein Händler beispielsweise über Amazon Marketplace lädt er sich für den Zahlungsabgleich aus dem SellerCentral von Amazon die Auszahlungsberichte herunter und liest diese dann in Tricoma 2 DATEV ein. Das gleiche Handling liegt übrigens auch vor, wenn der Onlinehändler seinen Kunden Amazon Pay im WEB-Shop anbietet. 

API-gestützter Zahlungsabgleich bei eBay und PayPal

Anders als bei Amazon, Kaufland und stripe erfolgt der Zahlungsabgleich auf der Verkaufsplattform eBay mit dem Zahlungssystem ebay Managed Payment und für die Zahlungsart PayPal via API. Nutzen Händler auf eBay mehrere Accounts, ist das dabei kein Problem: Der Zahlungsabgleich über API kann auch für mehrere eBay Accounts genutzt werden. Beim API-gestützten Zahlungsabgleich werden die Daten der Auszahlungsberichte über die vorhandene Schnittstelle automatisch in Tricoma 2 DATEV eingelesen. Der manuelle Down- und Upload entfällt somit.

Automatischer Bankdatenabgleich

Im Onlinehandel gehört der Kauf auf Rechnung weiterhin zu den beliebtesten Zahlungsarten. Händler, die Ihren Kunden den Kauf auf Rechnung oder auch die Vorkasse anbieten, stellt die JERA-Schnittstelle Tricoma 2 DATEV einen automatischen Bankdatenabgleich zur Verfügung. Die Informationen von Vorkassen- und Überweisungszahler werden per MT940 Datei-Import in Tricoma 2 DATEV eingelesen und mit den vorhandenen Belegen abgeglichen.

OSS-Verfahren in tricoma 2 DATEV berücksichtigt

Seit dem 01. Juli 2021 ist die neue Regelung für den Fernverkauf in Deutschland in Kraft und damit das One Stop Shop (OSS)-Verfahren. Die neuen Vorgaben haben den Umgang mit der Umsatzsteuer im Fernverkauf verändert und die zuvor geltende Lieferschwelle ersetzt. Dabei gilt die Sonderregelung OSS sowohl für inländische als auch ausländische Unternehmen. Für inländisch ansässige Händler greift sie in drei Fällen:

Wenn Händler Dienstleistungen an Privatpersonen in Mitgliedsstaaten der Europäischen Union erbringen, in denen Ihr Unternehmen nicht ansässig ist.

Wenn Händler innergemeinschaftliche Fernverkäufe von Waren tätigen.

Wenn Händler eine elektronische Schnittstellen zur Verfügung stellen, mit der Sie die Lieferung von Waren innerhalb eines Mitgliedstaats durch einen nicht in der Gemeinschaft ansässigen Steuerpflichtigen unterstützen. Mit dieser Schnittstelle werden Sie behandelt, als wenn Sie die Waren selbst geliefert hätten.

Punkt 3 betrifft vor allem die Onlinehändler, die über klassische Marktplatzbetreiber wie Amazon, aber auch den Kaufland Marktplatz, Waren vertreiben. Darüber hinaus gilt für Onlinehändler, die sich zum OSS-Verfahren anmelden möchten, eine neue Lieferschwelle: 10.000 Euro Mindestumsatz in der gesamten EU. Die neue Lieferschwelle bezieht sich damit nicht mehr auf den Mindestumsatz in einzelnen EU-Ländern, sondern insgesamt auf den Verkauf im europäischen Ausland. Das bedeutet für Händler: Sie werden in allen EU-Ländern umsatzsteuerpflichtig, sobald sie in nur einem Land die 10.000 Euro Umsatz erlöst haben.

So funktioniert die Meldung an das Bundeszentralamt für Steuern 

Treffen die Voraussetzungen für das OSS-Verfahren auf einen Händler zu, bedeutet das Änderungen in der Buchführung und Meldung der Umsatzsteuern. Zuerst ist nur noch eine Meldung für EU-Umsätze nötig. Und zwar an das Bundeszentralamt für Steuern als zuständige Behörde für in Deutschland ansässige Händler, die ins EU-Ausland verkaufen. 

Onlinehändler laden für die Anmeldung zum OSS-Verfahren ihre Meldedaten in einer csv.-Datei hoch oder erfassen die Daten manuell per Elster-Formular. Hat sich der Händler für das OSS-Verfahren angemeldet, erfolgt die Meldung der Umsätze an das Bundeszentralamt für Steuern dann quartalsweise. Bei der Überwachung der neuen Lieferschwelle und damit der korrekten Meldung an das Bundeszentralamt für Steuern hilft Tricoma 2 DATEV durch das ADD ON Lieferschwelle | OSS.

Report zur Überwachung der Lieferschwellen

Die Lieferschwelle im Blick zu behalten, ist für das OSS-Verfahren und die korrekte Meldung der Umsätze entscheidend. Das ADD ON Lieferschwelle | OSS  für die Schnittstelle Tricoma 2 DATEV unterstützt Onlinehändler dabei, indem das ADD ON einen Bericht mit den Umsätzen des laufenden Jahres erstellt. Dabei werden die Umsatzsummen, die mit Privatkunden erlöst wurden, je Land ausgewiesen. Der Händler kann so erkennen, wo er Umsätze macht und ob diese die neue Lieferschwelle von 10.000 Euro für alle EU-Länder überschritten hat.

Fazit

Tricoma 2 DATEV vereinfacht die FIBU für Onlinehändler gleich mehrfach. Zum einen durch den automatischen, Software-gestützten Zahlungsabgleich. Durch diesen können Händler ihrem Steuerberatern fertige und korrekte Buchungsstapel für die weitere Bearbeitung senden. Zum anderen ermöglicht Tricoma 2 DATEV mit dem ADD ON Lieferschwelle | OSS, eine einfache Kontrolle über die notwendigen Meldungen innerhalb des OSS-Verfahrens. So können Onlinehändler, die Tricoma für ihr Business einsetzen, ihre Finanzbuchhaltung immer korrekt halten.

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